Tag-Archiv: Pemphigus erythematodes

Senear-Usher-Syndrom oder Pemphigus erythematodes ist eine Pathologie, die klinisch und serologisch mit Pemphigus foliaceus und Lupus erythematodes überlappt. Hautbiopsien von Patienten mit Pemphigus erythematodes zeigen eine Akantholyse und Ablagerungen von Immunglobulinen in Desmosomen und sind im Lupusband-Test positiv. In der vorliegenden Arbeit haben wir festgestellt, ob die Autoantikörper, die mit Pemphigus erythematodes assoziiert sind, ein einzelnes Antigen oder mehrere Antigene als Ergebnis der Stimulation von unabhängigen B-Zellklonen ins Visier genommen haben. Unsere vorliegende Arbeit zeigt, dass Patienten mit Pemphigus erythematodes sowohl antiepitheliale Antikörper, die für Desmoglein 1 und 3 spezifisch sind, als auch antinukleäre Antikörper, die für Ro, La, Sm und doppelsträngige DNA-Antigene spezifisch sind, produzieren. Nach dem Eluieren spezifischer anti-epithelialer oder antinukleärer Antikörper, die mit Doppelfluoreszenz-Assays gewonnen und getestet wurden, wurde ein Mangel an Kreuzreaktivität zwischen Desmosomen und nukleären und zytoplasmatischen Lupusantigenen gezeigt. Dieses Ergebnis legt nahe, dass Autoantikörper bei Pemphigus erythematodes gegen verschiedene Antigene gerichtet sind und dass diese Autoantikörper von unabhängigen Klonen produziert werden. Angesichts dieser klinischen und serologischen Daten weisen wir darauf hin, dass sich Pemphigus erythematodes als multiple Autoimmunerkrankung verhält.

Der vollständige Artikel kann abgerufen werden auf: http://www.hindawi.com/journals/ad/2012/296214/