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Von David A. Sirois, DMD, Ph.D.
Abteilung für Oralmedizin

Pemphigus vulgaris ist eine chronische Autoimmunkrankheit, die Schleimhaut und Haut befällt und zu epithelialer Akantholyse, Blasenbildung und chronischen Ulzerationen führt.1 Hautläsionen von Pemphigus vulgaris treten klinisch mit typischer Blasenbildung und Ulzeration auf. Orale Schleimhautmanifestationen sind jedoch weniger charakteristisch und treten typischerweise als multiple chronische Schleimhauterosionen oder oberflächliche Ulzerationen verschiedener Grßen auf und treten selten mit intakten Bulla auf.2 Obwohl Pemphigus vulgaris weithin als eine Hautkrankheit angesehen wird, haben mehrere Berichte über Fälle und Fallserien diese häufig als die anfängliche und gelegentlich die ausschließliche Stelle der Beteiligung beschrieben.2, 3 Daher könnten die unbekannten Merkmale des oralen Pemphigus vulgaris zu längeren Diagnose- und Behandlungsverzögerungen führen als der kutane Pemphigus, was sich negativ auf das Ansprechen auf die Behandlung und die Prognose auswirken könnte.4, 5 Die vorliegende Studie untersuchte den natürlichen Verlauf und das diagnostische Muster von Pemphigus vulgaris bei 99-Patienten, wobei besonderes Interesse an den Unterschieden zwischen oralem und kutanem Pemphigus bestand.