Tag-Archiv: mukokutan

Obwohl die bakterielle Pyodermie zu den am häufigsten auftretenden dermatologischen Erkrankungen bei Hunden zählt, stellen einige Fälle sogar erfahrene Ärzte vor diagnostische Herausforderungen. Dieser Artikel präsentiert einige ungewöhnliche Manifestationen von Pyodermie, einschließlich bullöse Impetigo, oberflächliche Verbreitung Pyodermie, mukokutane Pyodermie und Post-Grooming Furunkulose. Bedingungen, die Pyodermie imitieren, einschließlich juveniler Zellulitis, immunmodulatorisch-responsiver lymphozytisch-plasmatischer Pododermatitis und Pemphigus foliaceus, werden ebenfalls beschrieben. Diagnosetechniken, die zur Diagnose und Charakterisierung von Pyoderma verwendet werden, werden ebenfalls diskutiert.

Vollständiger Artikel verfügbar unter: http://www.vetsmall.theclinics.com/article/PIIS019556161200143X/abstract?rss=yes

Die klinischen und epidemiologischen Merkmale von Pemphigus vulgaris (PV) sind gut dokumentiert, aber es gibt nur wenige Berichte über die Beteiligung der PV an der Speiseröhre. Obwohl kürzlich angenommen, dass sie selten sind, haben neuere Berichte vorgeschlagen, dass bis zu 87% der Patienten mit PV Symptome oder endoskopische Merkmale von Ösophagus-Erkrankungen haben können, die auf konventionelle kortikosteroidschonende Immunsuppression schlecht ansprechen können.

Der vorliegende Bericht beschreibt die klinischen und immunologischen Merkmale einer 53-jährigen asiatischen Frau, die Symptome und Anzeichen einer ösophagealen PV während der Therapie mit Azathioprin und abnehmender Prednisolon-Dosierung entwickelte. Ösophagusbeteiligung trat während stabiler oraler Krankheit auf.

Ösophagusbeteiligung kann ohne signifikante oro-kutane Läsionen und immunologischen Nachweis von PV auftreten. Dies deutet darauf hin, dass immunologische Ziele für Ösophagus-Krankheit von denen anderer mukokutaner Bereiche abweichen können, und dass konventionelle systemische Erstlinientherapie möglicherweise nicht wirksam für Ösophagus-Läsionen.

Vollständiger Artikel verfügbar unter: http://www.ingentaconnect.com/content/ubpl/wlmj/2012/00000004/00000002/art00001

Von Grant J. Anhalt, MD
Johns Hopkins Dermatologie

Ich werde versuchen zu klären, was wir über die Antikörperantwort in verschiedenen Formen von Pemphigus wissen und wie die Verteilung der Zielantigene die Lokalisierung von Läsionen beeinflusst. Die Synthese dieser Arbeit wurde von Dr. John Stanley vorgeschlagen, mit wichtigen veröffentlichten Fortschritten von Dr. Masa Amagai und Mai Mahoney, Ph.D., P. Koch und anderen. John Stanley bezieht sich auf sein Konzept als "Desmoglein Kompensationshypothese". Der Schlüssel zu dieser Hypothese ist, dass die Desmoglein (Pemphigus-Antigene) Schlüsseladhäsionsmoleküle sind, die die Zellen aneinander haften lassen. In einigen Bereichen des Körpers sind zwei Desmoglins vorhanden, und beide müssen beschädigt werden, um Zellablösung zu verursachen - in einigen Bereichen kann nur ein Desmoglein in einer bestimmten Höhe in der Haut oder Schleimhaut vorhanden sein, und nur ein Desmoglein muss es tun beschädigt werden, um Zellablösung zu verursachen.

Von David A. Sirois, DMD, Ph.D.
Abteilung für Oralmedizin

Pemphigus vulgaris ist eine chronische Autoimmunkrankheit, die Schleimhaut und Haut befällt und zu epithelialer Akantholyse, Blasenbildung und chronischen Ulzerationen führt.1 Hautläsionen von Pemphigus vulgaris treten klinisch mit typischer Blasenbildung und Ulzeration auf. Orale Schleimhautmanifestationen sind jedoch weniger charakteristisch und treten typischerweise als multiple chronische Schleimhauterosionen oder oberflächliche Ulzerationen verschiedener Grßen auf und treten selten mit intakten Bulla auf.2 Obwohl Pemphigus vulgaris weithin als eine Hautkrankheit angesehen wird, haben mehrere Berichte über Fälle und Fallserien diese häufig als die anfängliche und gelegentlich die ausschließliche Stelle der Beteiligung beschrieben.2, 3 Daher könnten die unbekannten Merkmale des oralen Pemphigus vulgaris zu längeren Diagnose- und Behandlungsverzögerungen führen als der kutane Pemphigus, was sich negativ auf das Ansprechen auf die Behandlung und die Prognose auswirken könnte.4, 5 Die vorliegende Studie untersuchte den natürlichen Verlauf und das diagnostische Muster von Pemphigus vulgaris bei 99-Patienten, wobei besonderes Interesse an den Unterschieden zwischen oralem und kutanem Pemphigus bestand.